Gwyneth Minte

Theater spielen und Schreiben hat Gwyneth Minte schon seit ihrer Kindheit geliebt. Damals, so erzählt sie, „habe ich mit meinem jüngeren Bruder Abenteuergeschichten geschrieben, in denen Schätze und viele Skelette vorkamen.“ In ihren Büchern, die sie heute schreibt, kommt vor allem Liebe vor. Und natürlich das ganze Gefühlchaos drum rum. Zusammen mit ihrer Mutter Bianka Minte-König hat sie bereits einige Romane für junge Frauen veröffentlicht und mit „Meine Liebe, deine Liebe“ erstmals für die Reihe „Freche Mädchen – freche Bücher“ geschrieben.

Nach der Schule entschied sie sich erst mal für ein Jurastudium, aber als Anwältin sah sie sich dann doch nicht. „Irgendwas hat gefehlt“, sagt sie, „so dass ich mich wieder aufs Schreiben konzentrierte. Denn dabei kann ich in andere Rollen und Schicksale schlüpfen, genau wie beim Theaterspielen, aber als Autorin besitzt man viel mehr Gestaltungsfreiheit. In keinem anderen Beruf könnte ich meine schöpferische Kreativität so ausleben.“
Ihre Ideen holt sie sich sozusagen im Alltag. Denn „wer nichts erlebt, hat auch selten was zu erzählen“, ist Gwyneth überzeugt. Ansonsten rät sie Mädchen, die Schriftstellerin werden wollen, vor allem eins: Schreiben, Schreiben, Schreiben. „Ich schreibe immer ganz viele Ideen in mein Notizbuch, das mache ich auch schon mal im Zug oder im Flugzeug. In der Endphase eines Buches sitze ich dann von morgens bis abends an meinem Laptop und vergesse sogar manchmal, welches Datum wir gerade haben. Korrektur liest natürlich als erstes meine Mam. Das mache ich ja umgekehrt auch.“

Mit den frechen Mädchen ist Gwyneth sozusagen groß geworden. In Vinni aus „Generalprobe“ und „Theaterfieber“ steckt sehr viel von Gwyneth. „Die Pubertät wird, vielleicht Dank der Frechen Mädchen Bücher, lockerer gesehen. Die Mädchen von heute sind insgesamt viel selbstbewusster. Was wohl manchmal die Jungs irritiert. Taffe Mädchen scheinen ihnen ein bisschen Angst zu machen. Schade! Da ist wohl noch etwas Jungenförderung angesagt“, glaubt sie.

Außer dem Schreiben teilt sich Gwyneth mit ihrer Mutter Bianka Minte-König noch Polly, den kleinen Pudel. „Ich mag fast alle Tiere, von der Ameise bis zum Ameisenbär,“ lacht sie.
Wenn sie ein Tier wäre, wäre sie am liebsten ein Vogel, „Fliegen zu können und die Freiheit zu haben aufzubrechen, wohin man will, das ist genial. Trotzdem kann man ja irgendwann an einem schönen Ort ein Nest bauen.“

Homepage von Bianka Minte-König und Gwyneth Minte unter: www.biankaminte-koenig.de